CyberSystemConnector

Maschinendokumentation intelligent erstellen und nutzen

Problemlage

Die Maschinenrichtline verpflichtet Hersteller, bei der Übergabe und Inbetriebnahme von Anlagen eine normgerechte Dokumentation beizufügen. Durch die zunehmende Integration vieler elektronischer Steuerelemente und dezentral organisierter Rechnereinheiten nimmt die Anlagenkomplexität stetig zu. Im gleichen Maß steigen auch die Anforderungen an die technische Dokumentation. Dem Zeit- und Kostendruck ist geschuldet, dass nach der Anlagenauslieferung der Stand der Unterlagen kaum aktuell gehalten wird. Technische Um- oder Aufrüstungen werden meist nur durch zugefügte Anhänge oder gar nicht dokumentiert. Fabriken mit dezentral selbstorganisierter Produktion erfordern angepasste Dokumentations- und Instandhaltungsprozesse. Um die zunehmende Komplexität und Vernetzung von Produktionsanlagen zu beherrschen, müssen neue Strategien für diese Aufgaben entwickelt und umgesetzt werden.

Verbundprojektziel

Ziel des Forschungsprojekts CyberSystemConnector (CSC) ist es, über den gesamten Produktlebenszyklus eine aktuelle technische Dokumentation zu gewährleisten. Hierzu wird ein virtuelles Abbild der Anlage erzeugt, das Prozessablaufpläne, Steuerungslogiken, Schaltpläne, 3D-Modelle, Fabrik- und Anlagenlayout, Betriebsanweisungen und Risikobewertungen enthalten kann. Jede Änderung an der Maschine und ihrer technischen Dokumentation wird in das Abbild zurückgespielt, um es stets äquivalent zur realen Anlage zu halten. Die Bestandteile des Abbilds werden dezentral am jeweiligen Teilsystem bereitgestellt und ergeben kombiniert das Gesamtbild der Anlage. Hieraus leitet der CSC für den Anwender situations- und bedarfsgerechte Dokumentationsinformationen ab und gewährleistet so die Aktualität über den gesamten Produktlebenszyklus. Der CSC setzt den Informationsgehalt der technischen Dokumentation zielgerichtet zur Fehleridentifizierung und -vermeidung, Einsatzplanung, Prozessunterstützung oder Änderungsverfolgung von Instandhaltungen und technischen Anpassungen ein. Die Instandhaltungsprozesse sind dabei ein erfolgskritisches Handlungsfeld und werden daher in diesem Forschungsvorhaben schwerpunktmäßig betrachtet.

CSC2
Diagramm für das CSC

Förderung:

Dieses Forschungs- und Entwicklungsprojekt wird mit Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung gefördert und vom Projektträger Karlsruhe betreut.

Zurück

Optimierung von Produktionsprozessen aller Branchen

Automatisierung und Robotik als Instrumente zur Effizienzsteigerung industrieller Produktionsverfahren werden bei IBG / Goeke Technology Group unter dem Leitgedanken „Umsetzung menschlicher Genialität in technische Perfektion“ konzipiert und entwickelt. Technologielösungen und Hochtechnologie-Anlagen werden für individuelle Anforderungen unserer weltweiten Kunden und aller Branchen von unserem Hauptsitz in Neuenrade bei Dortmund konzipiert.

Automotive-Lösungen, Robotik-Lösungen und andere Technologiesysteme von IBG / Goeke Technology Group sind best in class-Industrie-Technologien. Dieses Spitzenniveau in Industrie-Technologie erreichen wir durch die enge Vernetzung jahrzehntelanger Erfahrung als Ingenieure zur Wissenschaft und Forschung. Dieses Knowhow in Sachen Automotive und Robotik sowie unseren Technologie-Service stellen wir der Optimierung industrieller Prozesse zur Verfügung, ohne dabei den Menschen aus dem Blick zu verlieren – erfahren Sie hier mehr über unser soziales Engagement.

  • Automatisierung komplexer Fertigungs- und Montagesysteme
  • Konfiguration von Sonderanlagen
  • Entwicklung und Konstruktion kundenspezifischer Sondermaschinen